Glossar

Wasserdurchlässigkeit

Diese kann hilfsweise mittels eines sehr einfachen praktischen Verfahrens ermittelt werden: Es wird ein "faustgroßes" Loch z.B. in der Tragschicht, ohne ein Vomässer (also vorheriges entlüften des Mineralstoffes) des Loches, mit Wasser füllen und die Absinkgeschwindigkeit anhand eines Zollstockes gemessen. Hierbei wird eine größere Benetzungsfläche als nach DIN 18035 zur Anwendung gebracht. Dadurch kann das Wasser auch seitlich versickern, somit eine größere Belastung, also schärfere Prüfung. Bei mehr als 1mm pro Minute sollte der Wasserspiegel abgesunken sein, dann ist eine ausreichende Wasserdurchlässigkeit anzunehmen. Erfolgt keine ausreichend schnelle Versickerung ist zu prüfen: - der Feinkornanteil, die Verdichtung der Tragschicht, - die allg. Bodenbeschaffenheit (siehe auch -> Staufeuchtigkeit).

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