Glossar

Elastizitatsmodul (E-Modul)

Der Elastizitätsmodul (E-Modul) beschreibt das elastische Verhalten der Baustoffe und wird durch das Verhältnis einwirkender Spannung zur zugehörigen elastischen Formänderung ausgedrückt. Der statische E-Modul beschreibt den Verformungswiderstand gegen eine stetig zunehmende oder ruhende Beanspruchung. Mit steigendem Elastizitätsmodul nimmt die Verformbarkeit eines Baustoffes unter Krafteinwirkung ab, er wird spröder. Der E–Modul liegt z.B. für übliche Betone mit Druckfestigkeiten von 10 bis 60 N/mm2 vorwiegend zwischen 15.000 und 40.000 N/mm2. Elastische Materialien ( z.B. einige Kunststoffe ) können E-Modul – Werte von 10 N/mm2 und mehr aufweisen. Der statische Elastizitätsmodul von zementgebundenen Pflasterfugenmörtel mit einer Druckfestigkeit von 40 bis 50 N/mm2 kann 18.000 bis 22.000 N/mm2 betragen. Der Pflasterfugenmörtel DOPOX® TYP SF weist im Vergleich zu zementgebundenen Pflasterfugenmörteln einen deutlich geringeren Elastizitätsmodul von lediglich 20 N/mm2 auf und weist dadurch ein günstigeres Verformungsverhalten auf.

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